Mit 3 Schritten in die erste eigene Wohnung

Das erste Mal nicht mehr bei Mama wohnen und auf eigenen Beinen stehen. Ein Schritt den viele Leute in ihren jungen Jahren durchleben. Natürlich ist dann vieles neu und man fühlt sich sehr schnell überfordert. Du musst die Wäsche selber machen, jeden Tag dafür sorgen etwas zu essen zu haben und die ganze Wohnung sauber halten. Für diese Dinge bist du ab diesem Zeitpunkt selber verantwortlich. Aber wie läuft so ein Auszug eigentlich ab? Im Folgenden wirst du die drei Schritte erfahren, die dir bei einem Auszug bevor stehen.


1. Schritt: Wohnungssuche

Der erste Schritt zu deiner ersten Traumwohnung ist die Suche nach dieser. Hierbei spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Ist die Wohnung groß genug? Wie weit ist die Wohnung von meiner Arbeit oder meiner Uni entfernt? Kann ich mir die Wohnung überhaupt leisten? Viele Dinge müssen beachtet werden, bevor das ideale, neue Zuhause gefunden wird.

Wie du bestimmt schon weißt, sind die Mietpreise je nach Lage unterschiedlich. In größeren Städten bezahlst du für deine Wohnung mehr als in ländlicheren Gebieten. Die Lage innerhalb einer Stadt ist auch ausschlaggebend. So ist eine Wohnung im Stadtzentrum teurer als eine am Stadtrand. Die Entfernung zu deiner Arbeit oder zur Uni sollte auch möglichst gering sein, da du dir durch einen kurzen Arbeitsweg eine Menge Zeit und Stress ersparst. Wie viel Platz brauchst du in der Wohnung? Überleg dir zunächst einmal, wie viele Zimmer und möglicherweise Autostellplätze du benötigst. Wohnst du alleine oder mit einer oder mehreren Personen zusammen? Du solltest schon vor der Suche wissen, was deine Wohnung dir bieten soll und ob der dafür verlangter Preis angemessen ist.

Interessierst du dich für eine Wohnung, solltest du auf jeden Fall eine Wohnungsbesichtigung durchführen. Bei dieser kannst du dir ein genaues Bild der Wohnung machen. Du kannst dem Vermieter dabei eine Bonitätsauskunft vorlegen oder einfach ein ausgefülltes Selbstauskunft-Formular mitbringen, wodurch du deine Zahlungsfähigkeit nachweisen kannst und alle nötigen Informationen über dich dem Vermieter gibst. Eine weitere Option um deine Zahlungsfähigkeit zu versichern, ist deine Eltern für dich bürgen zu lassen. So verbesserst du deine Chancen auf eine Zusage des Vermieters.

Hier kannst du dir ein Formular für die Selbstauskunft herunterladen


2. Schritt: Einzug

Hast du die passende Wohnung mit Zusage des Vermieters gefunden, geht es an den Papierkram. Zuerst ist zu beachten, dass bei unter 18-Jährigen die Zustimmung der Eltern erforderlich ist. Bist du über 18, kannst du den Mietvertrag selber unterzeichnen. Folgende sind die wichtigsten Informationen, die du bezüglich des Mietvertrages wissen solltest:

  • Die Kaution darf nicht höher als 3 Monatsmieten sein
  • Es gelten in der Regel 3 Monate Kündigungsfrist
  • Du als Mieter musst nur bestimmte Nebenkosten tragen, aber auch nur wenn diese im Vertrag festgehalten sind

Bei der Wohnungsübergabe muss der Vermieter dir alle vorhanden Schlüssel übergeben und darf keinen „Notfall-Schlüssel“ behalten. Überprüfe mit dem Vermieter zusammen die Zählerstände und geht Zimmer für Zimmer durch, um Mängel und Schäden im Übergabeprotokoll festzuhalten und mache Fotos von diesen. So kannst du als Mieter nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die beim Einzug schon vorhanden waren.  Vergiss nicht, dich bei der Meldebehörde deines Wohnorts   an- und umzumelden. Lasse dir dafür eine Wohnungsgeberbestätigung vom Vermieter geben. Mit dieser und deinem Personalausweis kannst du die Ummeldung durchführen. Bei finanziellen Problemen kannst du BAföG, Wohngeld oder BAB beantragen, wenn du die dafür nötigen Kriterien erfüllst.

Hast du das alles getan, bist du bereit, deine erste eigene Wohnung zu beziehen und dir dein Traum-Zuhause einzurichten.


3. Schritt: Einrichtung

Das Einrichten ist der schönste Teil des Beziehens einer neuen Wohnung. Jetzt kannst du entscheiden, wie du dein neues Heim gestalten willst. Sind bereits Möbel des Vormieters in der Wohnung, die du in dein Interieur integrieren kannst oder stehst du vor komplett leeren Zimmern? Du hast die kreative Freiheit, um deinen Stil auf deine Wohnung zu übertragen.

Neue Möbel kosten oft sehr viel Geld und können das Portemonnaie ganz schön belasten. Schaue dich auf Trödelmärkten oder im Internet nach gebrauchten Möbeln um. Diese sind oft hochwertig und noch in guter Verfassung. Oder nehme einfach die Möbel aus deinem alten Zuhause mit. So lässt sich Geld für ein neues Bett, einen neuen Schrank oder einen neuen Fernseher sparen.

Kahle, weiße Wände wirken oft langweilig und lassen deine Wohnung schnell eintönig wirken. Mit der richtigen Wanddekoration ist es möglich deinen Räumen ein neues Gefühl zu geben. Erschaffe die Atmosphäre eines trendigen Lofts, indem du dir eine Tapete mit Beton- oder Ziegelsteinoptik  anbringst. Tapeziere dir dezente, grafische Muster, die kombiniert zu einer minimalistischen Einrichtung perfekt den modernen skandinavischen Stil aufwerten. Oder lasse mit einer Holzoptik-Tapete das Flair eines gemütlichen Landhauses aufkommen. Die Möglichkeiten um mit deinen Wänden deine Wohnung individueller zu gestalten sind unendlich.

Überzeuge dich selbst und lasse dich in unserem Shop inspirieren oder finde deine Traumtapete.

Ich hoffe du fandst meinen Artikel interessant und vielleicht ja sogar hilfreich für deinen ersten Auszug. Schreib uns gerne einen Kommentar, wenn du noch Anregungen oder Themen hast über die wir in Zukunft Beiträge schreiben können.

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Bis zum nächsten Mal

Noah vom Tapetenshop Team

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3 Responses to Mit 3 Schritten in die erste eigene Wohnung

  1. 11. März 2020 um 13:49 #

    Prima Beitrag! Da ich in wenigen Wochen ausziehe und mich zwangläufig schon viel mit dem Thema beschäftigt habe, hat mir dieser Artikel sehr gut gefallen und weitergeholfen!

    • tapetenshop 12. März 2020 um 13:18 #

      Das freut uns! Dann viel Spaß beim Umzug 🙂
      Demnächst folgen noch mehr Beiträge mit Tipps zum Thema Umzug und erste eigene Wohnung. Schau gerne nochmal rein! 😉

  2. 9. März 2020 um 12:47 #

    Die Idee mit der Selbstauskunft ist echt gut. Denke so bleibt man dem Vermieter auf jeden Fall positiv im Gedächtnis 🙂